Frauen gewinnen 26:17 gegen Doberlug II
Unsere Frauen konnten zum wiederholten Male einen klaren Heimsieg einfahren. Von Anfang überlegen wurde das Spiel bestimmt und am Ende klar gewonnen. Die restliche Saison wird zeigen, ob wir es schaffen vielleicht noch den einen oder anderen Platz nach oben zu klettern.
II. Männer verlieren 26:31 gegen Falkensee II
Unsere Männer von der II. hatten leider keinen erfolgreichen Tag. Immer einem Rückstand hinterher laufend wurden die Angriffe zu hektisch abgeschlossen, und so konnte die sehr junge Mannschaft aus Falkensee immer wieder leichte Treffer erzielen. Fazit für die Zweite. Zurück in die Erfolgsspur für den Rest der Saison.
Bericht des Gegner: Quelle Seite des SSV
Den Männern des SSV Falkensee 2 ist am vergangenen Samstag bei der HSG RSV Teltow- Ruhlsdorf II der erste Auswärtssieg gelungen. Damit setzten die Gartenstädter ihren guten Lauf der letzten Spiele fort, als sie die Gastgeber in Stahnsdorf mit 26:31 schlugen. Die Partie begann mit dem Anwurf für die Gastgeber, die sofort mit 2:0 in Führung gingen. Doch der SSV behielt die Nerven, konnte umgehend in der 5. Minute zum 2:2 ausgleichen und ging dann sogar in Führung (2:3). Das Spiel war dann bis in die Mitte der ersten Halbzeit sehr ausgeglichen. Keine der beiden Mannschaften konnte sich absetzen. Der SSV legte vor und die Hausherren glichen wieder aus. Das änderte sich erst ab der 15. Minute, da schafften die Männer aus dem Havelland sich mit 4 Toren in Folge zum 7:11 in der 22. Minute abzusetzen. Damit war der Grundstein für den ersten Heimsieg gelegt. Die Abwehr des SSV 2hatte sich jetzt gut auf die Angriffsspieler der HSG eingestellt und konnten so des einige Male den Ball abfangen, einfache Tore erzielen und so den Vorsprung halten. Zur Halbzeit hatte der SSV 2 den Vorsprung auf 5 Tore zum 11:15 ausgebaut. In der Kabine der Gartenstädter gab es für Trainer Sven Eberbeck nicht viel zu bemängeln, hielt man das Niveau war sicherlich ein Sieg in greifbarer Reichweite. Den zweiten Durchgang begann Falkensee mit dem Anwurf und erzielte sofort, über den an diesem Tag bärenstarken Maurice Gernig, den nächsten Treffer. Die Partie wurde in der Abwehr auf beiden Seiten sehr intensiv, aber nicht unfair geführt. Die Gastgeber spielten jetzt oft in Unterzahl, das nutzte der SSV aus und konnte seinen Vorsprung bis zur 36. Minute auf 13:21 ausbauen. Diesen Vorsprung konnte die SSV – Reserve auch bis zur 42. Min. halten. Die Gastgeber gaben sich zu keinem Zeitpunkt auf und zogen ihr Angriffsspiel jetzt konsequent über ihre wuchtigen Kreisläufer auf und kamen so zum Erfolg, oder zu 7 Metern. In dieser Phase zeichnete sich Torhüter Dirk Runge aus, der 3 Siebenmeter abwehren konnte, so blieb der SSV deutlich in Führung (20: 27; 50 Min.). In den letzten zehn Spielminuten scheitern dann die Gartenstädter des Öfteren am Keeper der Gastgeber, so kamen die Hausherren wieder etwas näher heran und verkürzten den Vorsprung in der 53. Minute auf 23:27. Die Falkenseer ließen sich aber nicht beirren, wollten doch alle dieses Spiel unbedingt gewinnen, Michael Gerlach kam in erstmalig in die Partie und konnte sofort zwei Tore erzielen, auch Maurice Gernig, trotz Manndeckung, und Marcus Krause konnten drei Treffer in Folge erzielen. So waren die zwei Punkte für den SSV 2 in der 57. Min. beim 24: 31 in trocknen Tüchern. Den letzten Treffer der Begegnung erzielten die Hausherren in der Schlussminute und stellten so den Endstand von 25:31 für den SSV 2 her. Die Freude war riesig im Lager des SSV Falkensee 2 nach dieser geschlossenen Mannschaftsleistung nun den ersten Auswärtserfolg perfekt gemacht zu haben. Und das in einer unheimlich langen zweiten Halbzeit, die nach vielen Verletzungsunterbrechungen, wohl fast 50 Minuten gedauert hat.
I.Männer spielen unentschieden gegen Tabellenführer
Unsere Erste zeigte sich im Spiel gegen den Spitzenreiter erholt von der unnötigen Niederlage in Hütte. Mit sehr Selbstvertrauen wurde vom Anfang bis zum Ende gekämpft. Spielerisch gab es sicherlich noch den einen oder anderen Verbesserungspotenzial, aber es war ein Spiel auf Augenhöhe mit dem Spitzenreiter der Verbandsliga Süd. Dieses Selbstvertrauen sollte für die restlichen Spiele mitgenommen werden, nur so kann vielleicht noch ein Platz unter den ersten Dreien der Tabelle erreicht werden.
Anbei Spielbericht des Gegners – Quelle Seite MTV Wünsdorf
Wölfe trotz Punktverlust auf Aufstiegskurs
Der MTV Wünsdorf hat am 16. Spieltag der Verbandsliga Süd den zweiten Punkt in dieser Saison liegen gelassen. Bei der HSG RSV Teltow/Ruhlsdorf kamen die Wölfe nicht über ein 32:32-Unentschieden hinaus. Die angeschlagene Wünsdorfer Mannschaft präsentierte keine gute Tagesform und hatte mit dem Teltower Angriff große Probleme. Bester Werfer der Partie wurde Dennis Haupt mit elf Treffern. …
BeideTeams begannen mit der Suche nach ihrer Tagesform, so dass in den ersten viereinhalb Minuten gar nichts passierte. Dann traf Teltows Stefan Fritzsche zum 1:0 für die Hausherren. Die Suche nach der Tagesform schienen aber die Wünsdorfer früher abgeschlossen zu haben. Durch Dirk Becker, Dennis Haupt, Tim Waldenmaier und Ronny Lange kamen die Wünsdorfer ins Spiel, bis Marcel Kruttasch in der zwölften Minute auf 2:7 erhöhte. Die Wünsdorfer im Vorwärtsgang hatten sich eine Führung herausgespielt, stellten dann jedoch das spielerische etwas ein. Die Abwehr zeigte sich unstrukturiert und unaufmerksam. Die Gastgeber kamen wieder zurück. Angeführt von Dave Skuddis, der in den letzten vier Minuten der ersten Hälfte vier Treffer erzielen konnte, blieben die Teltower gut im Spiel. Selbst in doppelter Unterzahl kamen die Hausherren noch zu einem Treffer. So wurden bei einem knappen Spielstand von 16:18 die Seiten gewechselt.
Zu Beginn der zweiten Hälfte standen die Wünsdorfer völlig neben sich. Binnen 50 Sekunden kamen die Teltower durch Sebastian Hoffmann und Sven Hamann zum 18:18. Kurz darauf musste Teltows Taro Sauthoff mit seiner dritten Zeitstrafe vom Feld (32.). In der 37. Minute zog das Schiedsrichtergespann Dahlmann/Jex die rote Karte gegen Tim Waldenmaier, weil dieser einen Teltower am Arm festhielt. Der anschließende Vormarsch von Teltows Andreas Redel, der dem Schiedsrichter einen Vortrag hielt, dass Waldenmaier vom Feld müsse wurde von den Schiedsrichtern zwar registriert, blieb aber unbestraft. Lediglich die Bank der Teltower bekam eine gelbe Karte, nach dem sich von dort aus alle Spieler und Betreuer mittlerweile bis aufs Spielfeld vorgearbeitet hatten. Danach ging noch einmal ein Knacks durch die Wünsdorfer Mannschaft. Robert Langforth traf den fälligen Siebenmeter, den die Schiedsrichter aus Altlandsberg jedoch zurückpfiffen. Den zweiten Versuch parierte der sonst schwache Daniel Strumpski, der jedoch kurz darauf den 22:21-Führugnstreffer druch Hoffmann hinnehmen musste. Der MTV agierte in der Abwehr pomadig und schlecht organisiert. In der 48. Minute traf Fritzsche zum 28:26 und der MTV nahm seine Auszeit. Für die zwölf erzielten Treffer in der zweiten Hälfte benötigten die Teltower nur 13 Würfe auf das Wünsdorfer Gehäuse, welches an diesem Tag sehr offen stand.
Erst nach der Auszeit fing sich Strumpski und hielt einige Bälle, die er jedoch durch überhastete lange Pässe wieder leichtfertig vergab. Der starke Dennis Haupt, der immer wieder für wenige Lichtblicke in der Offensive sorgte, traf zum 28:28. Darauf folgte das 28:29 durch Pascal Kruttasch und das 28:30 erneut durch Haupt. Thorsten Reiche zeigte in der Abwehr einen schönen Block und man bekam den Eindruck, die Wünsdorfer bekämen die Kontrolle über die Partie. Nachdem sich in der Offensive zwei Wünsdorfer nach einem Abstimmungsfehler umrannten und verletzt liegen blieben, sah das Schiedsrichtergespann keinen Grund einzugreifen. Sie schauten auf die Verletzten und ließen die Teltower ihren Überzahl-Angriff zum 30:30 abschließen. 80 Sekunden vor dem Ende traf erneut Dennis Haupt zum 31:32. Doch 37 Sekunden blieben den Hausherren noch, die sie zum 32:32 nutzten. Den letzten Wünsdorfer Angriff vergab Pascal Kruttasch, so dass es beim 32:32 blieb.