„wir werden mit Sicherheit auch mal […] Spiele in Folge verlieren“

Alexander Urban wurde am 11.09.1979 geboren und spielt seit 2015 für Teltow. Er ist mit Enrico Bolduan einer der erfahrensten Spieler unserer 1. Männer und hatte bereits eine erfolgreiche Handballkarrieren in der 1. & 2. Bundesliga hinter sich, als er zur HSG kam. Mit seiner Erfahrung und seinem Können trug er zur enormen Entwicklung vieler unserer Jungspieler bei und ist ein wichtiges Puzzlestück im Team.

 

Alex, wie fühlt sich der Aufstieg an und wie geht es für dich in der nächsten Saison weiter?

Alex: „Auch, wenn es sich nicht nach einem Aufstieg anfühlt, so ist er sehr verdient und Ausdruck der Entwicklung der letzten Jahre. Mich macht es schon stolz, mit welchem Selbstverständnis wir die Spiele gewonnen haben. Das war ein großer Schritt nach vorne und auch das Ergebnis von Gregor, der genau das rauskitzeln wollte. Zu viel Zufriedenheit tut nicht gut. Und ich glaube, jetzt sind wir bereit für diesen Schritt.

Ich freue mich vor allem für die jungen Spieler, dass sie nun diese Chance bekommen, die sie sich zu einem großen Teil selbst erarbeitet haben. Sie haben die große Gelegenheit, so viel zu spielen und Verantwortung zu übernehmen, wie sie wahrscheinlich in keinem anderen Verein dieser 4. Liga bekommen würden. Das wird zwischendurch mal weh tun, nicht nur körperlich, sondern auch mental, denn wir werden mit Sicherheit auch mal (ganz ungewohnt) Spiele in Folge verlieren. Aber das ist nicht schlimm, denn da gibt‘s ja auch noch die alten Spieler, an denen sie sich dann im besten Fall aufrichten können.

Ich persönlich habe schon daran gedacht aufzuhören, weil mir fast die gesamte Saison irgendwas weh getan hat. Nichts Schlimmes, aber halt richtig schmerzhaft. Ich habe mich dennoch entschieden, weiterzuspielen, nicht nur, weil mir diese Liga noch in meiner Liste fehlt, sondern weil ich den Jungs noch helfen kann und ich Lust darauf habe. Auch wenn Brian ruhig öfter spielen darf.

Für die nächste Saison würde ich mir noch eine vollere Halle wünschen, die einem Rückhalt geben kann, und sowohl wir als auch die 1. Frauenmannschaft die Wertschätzung für ihre Aufstiege bekommen.“

 

Vielen Dank, Alex!