Spielbericht zum Spiel der 1. Männer gegen den Oranienburger HC II

Am vergangenen Samstag konnte die 1. Männermannschaft der HSG RSV Teltow Ruhlsdorf in einem durchaus knappen und spannenden Spiel gegen die zweite Vertretung des Oranienburger HC mit einem Endstand von 28:35, die nächsten zwei Punkte einfahren.

Nachdem man aus den letzten zwei Spielen nur einen Punkt mitnehmen konnte, machten die Trainer Gregor Höfert und Matthias Juknat der Mannschaft vor dem Spiel unmissverständlich klar, dass es hier nun galt, wieder etwas zählbares mitzunehmen. Hinzukommend imponierte die „Zille-Hölle“ mit einer gut gefüllten Tribüne und so eröffneten die Unparteiischen Jan A. Bois und Rico Scheunig um 18:30Uhr das Spiel.

Die ersten 30 Minuten des Spiels stellten eine offenen Schlagabtausch beider Mannschaften dar. Gute Angriffskombinationen, verbunden mit einer halbwegs kompakten Abwehrarbeit und kleineren Konzentrationsschwächen beider Teams, führte zu einem Halbzeitresultat von 15:13 aus Teltower Sicht. Bis zu diesem Zeitpunkt konnte sich die HSG keinen größeren Vorsprung herausarbeiten als das zwischenzeitliche 10:7 (22‘).

In der Halbzeitpause fand Coach Höfert nochmals deutliche Worte in Richtung Abwehrverhalten und der dort fehlenden Konzentration und Härte. Zu passiv agierte die Teltower Spielgemeinschaft teilweise in der ersten Halbzeit.

Viel ändern sollte sich direkt nach der Pause aber erstmal nicht, so dass der OHC nach 5 gespielten Minuten in der zweiten Hälfte mit 16:17 in Führung gehen konnte. Dies sollte nicht lange so bleiben und binnen weniger Sekunden holten sich die Männer aus Teltow die Führung wieder zurück (18:17 in 36‘). Nun wurde der Schlagabtausch bis zur 53. Spielminute fortgeführt und die Spannung des Spiels spitzte sich immer mehr zu. Zu rasant wollte es die erste Garde der HSG vor eigner Kulisse aber doch nicht werden lassen und man setzte sich gegen gut aufgelegte Oranienburger am Ende doch noch mit einem Plus von 7 Toren durch.

In der Tabelle teilt man sich damit punktetechnisch den zweiten Platz mit dem Nachbarn aus Potsdam ( beide 11:3) und ist mit einem Punktedefizit von zwei dem Führenden aus Brandenburg (13:1) dicht auf den Fersen. Doch auch nach hinten heraus ist Vorsicht geboten, da der HC Bad Liebenwerda (10:4) und der LHC Cottbus II (10:6) sich sicherlich nicht zweimal bitten lassen werden, an den oberen Tabellenplätzen zu schrauben.

Folglich wartet die nächste Pflichtaufgabe schon am kommenden Wochenende um 18:00Uhr in Guben.

Für die HSG spielten:

Nilas Fest (2), Nils Knyrim (4), Lukas Henning, Brian Merkel (3), Sascha Klimczak (4), Nico Buschke (4), Finn Rips, Leon Rühlmann (12; 3/3), Moritz Dettmer (6), Johann Bartels (1), Rainer Bache (TW), Matthias Petsch (TW), Kaspar Kionke (TW)

Trainer:

Gregor Höfert (A), Matthias Juknat (B)