Punkte bleiben nach bitterer Niederlage in Hennigsdorf

Schlechter hätte es für die HSG am Samstag kaum laufen können. Nach gutem Beginn steht man am Ende doch mit leeren Händen da. Dabei begannen die Gäste sehr gut und konnten sich direkt absetzen. Die Abwehr stand ordentlich und im Angriff fand man immer einen Weg die Hennigsdorfer auszuspielen. Somit konnte man sich gleich eine 5-Tore Führung herausspielen. Doch der Gastgeber steckte nicht auf und war in der Folgezeit durch ihre Konter sehr gefährlich. Nach 20 Minuten nahmen die Gäste eine Auszeit und stellten Ihre Deckung um. Der vorgezogene Spieler nahm den Mittelmann der HSG aus dem Spiel und stellte die Gäste damit vor Probleme. Die Bälle wurden leichfertig abgegeben und der Gastgeber kam durch Gegenstöße zum Erfolg. Trotzdem ging die HSG mit einer 15:13 Führung in die Pause. Nach der Pause war die Mannschaft um Spielertrainer Lars Kornelson nicht in der Lage, den schlechten Lauf aus dem Ende der ersten Halbzeit zu unterbrechen. Hennigsdorf kam stark aus der Kabine und die schlechte Wurfauswahl der Gäste tat ihr übriges. Somit sah man sich gezwungen nach 10 Minuten in der 2. Halbzeit die Auszeit zu nehmen, zu diesem Zeitpunkt lag man allerdings schon mit 4 Toren im Rückstand. Doch wie schön des öfteren in dieser Saison zeigte die HSG Teltow-Ruhldorf ein starkes Comeback und kämpfte sich wieder heran. Durch viele starke Paraden von Maik Kessner blieb das Spiel bis in die letzte Minute völlig offen. Beim 27:27  war Hennigsdorf in Ballbesitz, aber in Unterzahl. Die Gästeabwehr konnte den Ball abfangen und es waren noch 30 Sekunden auf der Uhr. Somit sollte der Punkt sicher sein. In Überzahl gelang es der HSG etwas zu früh den Rechtsaußen frei zu spielen. Der Ball fand aber seinen Weg ins Tor und der Jubel war grenzenlos, bis man realisierte, dass der Torschiedsrichter das Tor nicht gab. Übertreten! Der direkte Konter wurde 5 Sekunden vor dem Ende durch Hennigsdorf verwandelt. 28:27. Dazu noch eine Rote karte für Florian Knetsch, der versucht hat, den Konter zu unterbinden. In den letzten Sekunden, die durch kleine Spielereien an der Uhr auf einmal nur noch 3 Sekunden anzeigte, konnte die HSG den Ball nicht mehr auf das Tor bringen. Somit war die Niederlage besiegelt, auch wenn man eines der besseren Auswärtsspiele zeigte. Statt der Vorentscheidung im Kampf um den Klassenerhalt, bleibt die Situation unverändert, denn Werneuchen, Angermünde und Perleberg verloren ihre Spiele. Nun heißt es in den letzten 3 Spielen die nötigen Punkte um den Klassenerhalt zu sammeln.

 

Für die HSG spielten: Maik Kessner, Rico Scheunig, Enrico König, Sebastian Hoffmann, Albrecht Pinske, Taro Sauthoff, Daniel Meyer, Lars Kornelson, Sven Hamann, Florian Knetsch, Stefan Fritzsche, Steffen Runge