1. Männer behält zu Hause weiße Weste

Gegen die auf Platz 8 stehende Mannschaft aus Wildau, gaben sich die Teltower keine Blöße. Von Anfang an konzentriert, starteten sie in die Partie und ermöglichten dem Gegner keine leichten Tore. Nico, Moritz, Nils, Brian, Enrico und Baba, Rainer im Tor, so starteten die Hausherren gegen das teils verjüngte Team aus Wildau. Auf beiden Seiten wurde aggressiv verteidigt, Verwarnungen und 7m waren auf beiden Seiten die Folge.  Moritz, in Szene gesetzt von Sascha und Enrico, erzielte bis zur 10. Minute bereits drei Tore. Zielsicher von außen: Baba. Und wie immer nicht zu stoppen: Sascha Klimczak. In der 19. Minute dann die erste Zwei-Minuten-Strafe gegen Moritz und kurz danach gegen Jim Ludwig, bescherte den Wildauern eine Zwei-Tore-Führung. Fehlpässe und leichte Unkonzentriertheiten der Hausherren, ließen die Lautstärke in der mäßig besuchten Halle ansteigen. Wildau war wieder einmal mit seinen Trommlern angereist und bereicherte das Heimspiel mit rhythmisch vorgetragener Dauerbeschallung. Eine Stimmung, wie man sie selten in der beschaulichen Zille-Halle erlebt.

Die Wildauer kamen nun im Angriff öfter aus der zweiten Reihe zum Torerfolg. Besonders Sebastian Kroll überraschte ein paar Mal seine Gegenspieler und netzte zielsicher ein. Über Brian und Nico blieben die Teltower in Schlagdistanz. Eingesetzt von Sascha und Enrico.  Mit der Konsequenz eines Tabellenführers wurden auch die letzten beiden Angriffe abgewehrt und zu eigenen Torerfolgen genutzt. 17:15 zur Pause.

Mit einem Blitzstart ging es in die zweite Halbzeit, über Tore von Nico, Enrico, Brian und Sascha,  setzten sich die Teltower vorentscheidend ab. Matthias im Tor kam gut in die Partie, gehaltene oder abgefangene Bälle landeten bei Nico, der sicher vollstreckte. In der 37. Minuten hatte das Heimteam den Abstand bereits auf 6 Tore vergrößert und begann bereits damit, im Angriff zu wechseln. Nils zum 26:20, Matthias Juknat vom Kreis zum 28:20. Den Wildauern ging langsam die Puste aus, wiederholt versuchten sie den Kreis anzuspielen und wurden dabei durch die aufmerksame Abwehr gestört. Würfe aus der zweiten Reihe landeten nun auch neben dem Tor. Die Teltower spielten munter durch und spielten ihre Angriffsvarianten durch. Schnelle Angriffe über Sascha ließen den Angriff auf einen komfortablen 10-Tore-Vorsprung anwachsen. Die letzten beiden Tore der Partie erzielte Baba, der weiter seine Trefferquote hochschraubte.

Souverän, abgeklärt, mit dem nötigen Engagement in der Abwehr. So kann es in die nächsten Spiele gehen. Am 07.03. spielt die HSG auswärts in Finsterwalde. Der nächste schwere Gegner kommt am 14.03. in die Zille-Halle: der HVB-Pokalsieger aus Oranienburg. Die Mannschaft, welche das Hinspiel mit nur einem Tor verlor, wird sicherlich auf Revanche brennen.