Sonne, Strand, Sport und Spaß – Oldie-Turnier 2019 in Warnemünde

Einer guten alten Tradition folgend fuhren die 2. Frauen und eine Abordnung der HSG-Männer, jeweils verstärkt durch ein paar nicht mehr ganz so (handball-)aktive ehemalige Teammitglieder, vom 28. bis 30 Juni im Rahmen des Warnemünde Cups zum Oldie-Turnier.

Der Freitag als Anreisetag diente wie immer der Akklimatisierung und Vorbereitung auf das Turnier. Gestärkt durch diverse Fischspezialitäten ging es für die meisten bereits mittags an den Strand. Teambildende Maßnahmen wie die gemeinsame Einnahme mehr oder weniger gekühlter Getränke, das gemeinsame Bad in der noch recht frischen Ostsee und intensive Gespräche über die Geschehnisse seit dem letzten Warnemündeaufenthalt stärkten das Wir-Gefühl. Beim traditionellen Pizzaessen am Strand wurden dann – im wahrsten Sinne des Wortes – Zähne knirschend die letzten taktischen Fragen geklärt.

Wie für eine Turnierteilnahme üblich, ging es danach früh ins Bett.

Den Samstag – den eigentlichen Turniertag – begannen wir dann trotzdem noch etwas müde mit einem gemeinsamen Frühstück in der Jugendherberge. Anschließend ging‘s in die Halle nach Marienehe. Hier trafen dann auch die restlichen Teammitglieder der Männer ein, die leider nicht an der Turniervorbereitung hatten teilnehmen können.

Dieses Mal durften beide Mannschaften (die Ü35-Frauen und die Ü40-Männer) den gesamten Spieltag in derselben Halle verbringen und konnten sich somit gegenseitig anfeuern.

Bei den Männern zeigten sich – vermutlich auf Grund der fehlenden gemeinsamen Vorbereitung am Vortag – einige Abstimmungsschwierigkeiten, so dass hier auf die Individualstärken zurückgegriffen werden musste. Leider konnten die meisten Gegner dies durch geschlossenere Mannschaftsleistungen wettmachen. Trotzdem konnten sich die Männer im fast ebenbürtigen Teilnehmerfeld mit dem 7. Platz ein gutes Ergebnis unter den Top 10 erkämpfen.

Auch bei den Frauen ging das gewählte Konzept auf und die gute Vorbereitung entfaltete Wirkung. Außerdem traf man dieses Mal nicht zuerst auf den Angstgegner Warnemünde, sondern es stand die Frauenmannschaft aus Schwedt mit „unserer“ Torhüterin Marion auf dem Parkett. So wurden die ersten drei Gruppenspiele souverän und ohne bangen zu müssen gewonnen.

Nun zeigte sich allerdings ein kleiner Planungsfehler: die Erfrischungsgetränke in den Pausen enthielten offensichtlich zu wenig Zielwasser. Egal! Trotz der ersten Saisonniederlage reichte es zum Gruppensieg.

Nun entfaltete ein zweiter kleiner Fehler leider große Wirkung: Jemand hatte die Hauptrunde „KO-Runde“ genannt und es nicht weiter erläutert. Dieser kleine Formulierungslapsus führte dazu, dass weder aus der Revanche gegen den letzten Gegner der Vorrunde, den Golden Girls aus Guben, noch aus dem zweiten Sieg gegen die Süd Oldies, die man in der Vorrunde klar besiegt hatte, etwas wurde.

Aber auf Grund der guten Vorarbeit konnte nach den Saisonniederlagen 2 und 3 als Turniervierter noch ein Platz neben dem Siegertreppchen ergattert werden.

Getreu dem Motto „Nach dem Wettkampf ist vor dem Wettkampf!“ wurde anschließend die bisherige Turnierteilnahme nachbereitet und ausgewertet. Hierzu wurde wieder ein Teammeeting am Strand angesetzt. Trotzdem fand sich noch Zeit, die geschundenen Gliedmaßen für den noch anstehenden Abendteil im Meer zu kühlen.

Der letzte und entscheidende (Mixed-)Wettkampf stand ja noch an: der Sportlerball.

Auch wenn hierbei traditionell die Devise „Dabeisein ist alles!“ zählt und offiziell keine Punkte vergeben werden, ging die HSG RSV Teltow/Ruhlsdorf bei dieser Disziplin zweifellos als Sieger von der Tanzfläche. Die meisten Teammitglieder gaben nochmal alles. Einige nahmen sogar unter fast vollständiger Selbstaufgabe das Risiko schwerster Verletzungen in Kauf. Durch die Unterstützung der gesamten Mannschaft kamen jedoch am frühen Morgen alle Mannschaftskameradinnen und Mannschaftskameraden wieder wohlbehalten in der Unterkunft an und konnten mit einem Siegerlächeln und der Gewissheit, wieder einmal einen bleibenden Eindruck hinterlassen zu haben, endlich diesen anstrengenden Sporttag beenden.

Der Sonntag stand dann nach dem wiederum gemeinsamen Frühstück ganz im Zeichen der individuellen Nachbereitung und Heimfahrt.

 

Fazit:

Es war wieder ein gelungenes und erfolgreiches Sportwochenende. Danke dafür nochmal an Kossi und natürlich auch an die Warnemünde-Crew (falls Ihr hier mitlesen solltet).

Wir sehen uns hoffentlich spätestens nächstes Jahr beim Oldie-Turnier in Warnemünde wieder.