Was wir lernen werden: Nerven behalten, egal was kommt!

Nach der Winterpause starteten unsere Frauen mit ihrem zweiten Rückrundenspiel gegen den HSC 2000 Frankfurt(Oder) und machten sich dahin auf den Weg.

Die Mannschaft wusste, das dieses Spiel kein Selbstläufer werden würde. Genug Spielerinnen waren im Gepäck, aber wenn die nötige Einstellung fehlt, kann damit kein Spiel gewonnen werden.

Unsere Damen starteten konzentriert und fokussiert mit einer guten Aufwärmphase und man merkte: die Einstellung stimmte. Wie Trainer Sven Haak vor dem Spiel prophezeite, konnte man mit einem konsequenten Beginn ins Spiel starten und den Favoriten in diesem Spiel deutlich machen oder sich den Weg zu einem Sieg schwerer gestalten.
Entschlossen begannen unsere Damen das Spiel und konnten nach kurzer Zeit für einen kleinen Vorsprung sorgen. Zunächst ließ sich der Gegner nicht abschütteln und versuchte mitzuhalten. Unsere Damen nutzten allerdings ihre Chancen und konnten Tore erfolgreich verwerten. Die Abwehrleistung wurde durch gegenseitige Absprachen und konsequentes,
frühzeitiges Stören des Gegners zunehmend besser. Des Weiteren glänzte unsere Torhüterin Lea mit starken Paraden und erschwerte dem Gegner den erfolgreichen Torabschluss zunehmend.

In der 25′ Minute wurde die Torhüterin des HSC 2000 Frankfurt(Oder) nach unfairem und unsportlichem Verhalten gegen unsere Torschützin Alexandra Haak des Spielfeldes verwiesen. Ab diesem Zeitpunkt stand eine Spielerin der gegnerischen Mannschaft für den Rest des Spiels im Tor. Zunächst war die Euphorie unserer Mannschaft groß, da man zusätzlich mit einem Spielstand von 9:15 in die Halbzeitpause gehen konnte.

Durch eine klare, fordernde aber auch motivierende Ansprache des Trainers konnte die zweite Halbzeit beginnen. Allerdings wurde es unserer
Mannschaft nicht leicht gemacht. Es galt von jetzt an nicht nur die gegnerische Mannschaft zu besiegen, sondern zusätzlich vor einer lauten und unfairen Kulisse einen kühlen Kopf zu bewahren sowie Torchancen unweigerlich zu verwerten. Fehlwürfe führten allerdings dazu, dass sich unsere Mannschaft nicht mehr weiter absetzen konnte. Des Weiteren erschwerten zwei rote Karten auf unserer Seite das Spiel unserer Mannschaft.
Diese Situation und die Halle im Rücken ermutigte den Gegner und ermöglichte ein Herankommen der Frankfurter Mannschaft bis auf vier Tore Abstand.

Das Spiel endete mit einem 29:24 für unsere Mannschaft. Stärkere Nerven und ein konsequenteres Angriffs- sowie Abwehrverhalten in der zweiten Halbzeit hätte wahrscheinlich zu einem deutlicheren Sieg unserer Mannschaft führen können.

In der nächsten Woche wird sich dementsprechend stärkenorientiert und schwächenminimierend auf das kommende Heimspiel nächsten Samstag vorbereitet.
Unsere Mannschaft freut sich auf eure Unterstützung am kommenden Samstag, um das Spiel gegen Doberlug – Kirchhain erfolgreich bestreiten zu können.