Ein Schatten ihrer Selbst

Am vergangenen Sonntag stand für unsere Damen ihr letztes Hinrundenspiel an und sie empfingen den LHC Cottbus in der Zille Halle. Nach dem Highlight des Final Fours zwei Wochen zuvor erwarteten die Zuschauer eine motivierte, starke, wenn auch durch Verletzte geschwächte, Mannschaft.

Doch schon beim Aufwärmen wurde der Verdacht offenkundig, dass diese Eigenschaften zunächst nur spärlich vorhanden waren. Die Mädels wirkten unkonzentriert und wenig euphorisch.
Die bekannte, harte Abwehrwand der HSG konnte an diesem Tag nicht glänzen. Die Cottbuser Damen setzten ihre Stärken ein, ohne große Gegenwehr zu bekommen. Nicht nur die einzelnen Spielerinnen der HSG wirkten teilweise abwesend, sondern auch die Abstimmungen untereinander waren weniger gut koordiniert als für gewöhnlich. Auch im Angriff lief es für unsere Frauen nicht gut. Viele technische Fehler, zu schnelle und ungenaue Abschlüsse erschwerten ihnen das Vorankommen im Spiel. Kurz gesagt lagen wir ab der 5. Minute hinten (2:3) und konnten im Folgenden die Führung auch nicht für uns entscheiden.

Zwischendurch konnte man hoffen, dass die Mädels sich wieder fangen würden, allerdings funktionierte an diesem Tag wirklich wenig und so gingen wir mit einem Rückstand von 14:21 in die Kabine.

Leider schien die klare Ansprache von Trainer Sven Haak an diesem Tag keine Wirkung zu zeigen. Folglich schaute das wahre Können unserer Mannschaft nur in wenigen Momenten vorbei. Leider waren diese vertrauten Momente zu gering, um gegen einen motivierten Gegner wie den LHC zu bestehen. Auch das enorm hohe Wurfpech trug seinen Teil zum bitteren Endergebnis bei.

Schlussendlich feierten am Ende die 18 angereisten Spielerinnen aus Cottbus ihren 25:36 Sieg gegen unsere HSG.

Unsere 1. Frauen war heute ein Schatten ihrer selbst. Hoffentlich finden sie im Training in dieser Woche wieder zu sich, um nächste Woche Samstag (16 Uhr Zille Halle) zwei Punkte zu holen.

Kopf hoch Mädels, ihr wisst was ihr könnt. Vertraut darauf und zeigt es uns!

Einen großen Dank an Ulli und Mine, die unserer 1. Frauen bei diesem unglücklichen Spiel zur Hilfe kamen.
Und danke auch an die zahlreichen Fans. Nächste Woche kann es nur besser werden. Also kommt vorbei und helft uns, die ersten zwei Punkte im Jahr 2019 zu gewinnen.