Weibliche Jugend E – Auf der Suche nach neuen Gegnern

Nachdem es uns bei unseren Punktspielen oft nicht besonders schwer gemacht wird und nur Falkensee, als derzeit noch übermächtiger Gegner vor uns steht, wollten wir uns neuen Herausforderungen stellen. So meldeten wir uns zum 10. Neujahrsturnier beim SG AC- Eintracht Berlin in Hellersdorf an. Wir fuhren am Samstag den 04.01.14 um 8.00 Uhr mit guter Laune (und etwas Weihnachtsspeck) los.

Es wurde in 2 Staffeln a 5 Mannschaften gespielt. Wir wurden in die vermeintlich schwerere Staffel gelost, aber ein Platz auf dem Podium war unser Ziel.

Erster Gegner war Pro Sport 24 Berlin. Ein Gegner, der uns es leicht machte gut in das Turnier zu finden. Konzentriert und erstaunlich fit spielten unsere Mädels in 12 min ein souveränes 14:0 nach Hause.

In der zweiten Partie trafen wir auf Frankfurter HC I. Ein Gegner, den wir von 2 Turnieren kannten. Am Anfang taten wir uns etwas schwer und man muss anerkennen, dass sich die Frankfurter gut  weiter entwickelt hatten.  Vor allem körperlich wurde hart gearbeitet aber es half nichts und so wurde auch das 2. Spiel mit 1:8 gewonnen.

Der Gegner im dritten Spiel war der Gastgeber. Nach den bisherigen Spielen war klar, dass es nicht besonders schwer werden würde, auch dieses Spiel zu gewinnen und so durften auch die „Kleinen“ einen Teil zum 14:1 beitragen.

Im letzten Vorrundenspiel mussten wir gegen den Berliner TSC I antreten. Eine Mannschaft gegen die wir noch nie gewinnen konnten. Umso erstaunter waren wir, dass es am Ende der Partie 7:1 für uns stand und das auch noch verdient. Somit war der Gruppensieg erreicht.

In der anderen Staffel setzte sich Rudow als 1. und Altlandsberg als 2. Sieger gegen die 2. Mannschaften von Frankfurt und Berliner TSC und der SG Hermsdorf durch.

So ging es im Halbfinale gegen Altlandsberg. Meiner Meinung nach, mit zu hohem Respekt, gingen die Mädels in die Partie. In den ersten Minuten war nicht wirklich ersichtlich, wer als Sieger vom Spielfeld gehen sollte aber mit viel Konsequenz und Kampfesgeist wurde die Partie mit 9:3 gewonnen.

Hurra wir hatten das Finale erreicht.

Alle Finalspiele fanden dann wieder in der Eröffnungshalle statt und durch eine logistische Meisterleistung schafften wir es auch pünktlich zum Finale vor Ort zu sein. Der Gegner hieß TSV Rudow, den wir in einem anderen Turnier knapp mit 5:3 besiegen konnten.

Diesmal war nicht nur das Tor abgehangen (wird in Brandenburg noch nicht gemacht) sondern die Mädels mussten mit einem Ball Größe 0 spielen(etwas größer als ein Tennisball).

Diese doch gravierenden Veränderungen der sonstigen Gewohnheiten mussten die Mädels erstmal wegstecken.

Aber wir beschlossen uns davon nicht entmutigen zu lassen und so begann ein spannendes Finale.

Jedes Mal, wenn unsere Mädels in Führung gingen, gelang es auch dem Gegner auszugleichen. Aber auch hier setzte sich die Fitness, das schnelle Spiel und der absolute Wille das Spiel zu gewinnen durch.So zogen wir auf ein 9:3 davon. Am Ende stand es 10:5!Ein Großes Dankeschön auch unseren „Kleinen“, die ihre Mitspielerinnen in beiden Finals wunderbar anfeuerten und somit auch ihren Anteil hatten.

Die Freude war riesig, bei so einem gut besetzten Turnier als Sieger vom Platz zu gehen, daran hatten selbst wir nicht geglaubt.

Fazit:Eigentlich sollten unsere Mädels wissen, dass wenn sie so kämpfen und miteinander spielen, sie zwar Respekt aber keinesfalls Angst vor Gegnern wie Falkensee etc. haben müssen.

Auch ein Dank an alle drei Trainerinnen, die in ihrer Arbeit mit den Mädchen anscheinend sehr viel richtig machen. Mittlerweile wird mit viel Respekt von der weiblichen Jugend E der HSG Teltow gesprochen und das sollte uns alle doch ein wenig Stolz machen.

Es spielten: Isabell S., Antonia M., Josefine R., Hannah H., Alicia S., Eva H., Milena B , Pauline E., Caroline H., Svea T., Merle A., Sophie H.

Ein ganz großer Dank geht an den Veranstalter SG AC- Eintracht Berlin, die ein super Turnier mit vielen Mannschaften aus allen Jugendbereichen in mehreren Hallen organisiert haben.

Vielen Dank auch an die Trainer, an alle Eltern ohne die solche Turniere nicht möglich wären und natürlich an unsere erfolgreichen Mädels, die uns heute sehr viel Freude bereitet haben.

K. Mattheus

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