3. Männer – starke Leistung reicht für zwei Spielberichte ;-)

Am 24.04.2016 zum Sonntagmittag trafen in der Vicco-von-Bülow-Turnhalle in Stahnsdorf die 3. Mannschaft der HSG RSV Teltow Ruhlsdorf auf die zweite Vertretung des Ludwigsfelder Handballclubs.

Die Vorzeichen standen gut, so ging unsere Mannschaft als sicherer Tabellenzweite und Hinrundensieger gegen den LHC als Favorit in die Partie. Die Ludwigsfelder kamen mit einer Mannschaft aus erfahrenen und jungen Spielern an, wodurch immer die Gefahr bestand mit Kontern „überrannt“ zu werden.

Trainer Guido Scholz hat seine Mannschaft vor dem Spiel mit wichtigen taktischen Maßnahmen gefüttert, so dass eigentlich nichts schief gehen konnte. So hat Bernd die klare Anweisung bekommen, endlich mal wieder Tore zuschießen. Leichte Ballverluste sollten vermieden werden, um in keine Konter zu rennen.

Gleich am Anfang hat man gemerkt, dass alle Spieler ausgeschlafen waren und dem Trainer zugehört haben. Sicheres Passspiel und Angriffe, welche bis zu einer klaren Torchance ausgespielt wurden, waren der Grundpfeiler der Führung. Bernd am Kreis war für den Gegner einfach nicht zu halten, so dass er seiner Aufgabe Tore zu erzielen im vollen Umfang nachkam.

Nicht zu überwinden war an diesem Tag jedoch die Zusammenarbeit zwischen der Arbeit und dem Torhüter der Teltower. Der starke Mittelblock konnte zahlreiche Bälle abwehren und sollten dennoch Bälle hindurch kommen war mit Rico ein starker Rückhalt im Tor vorhanden. In der ersten Halbzeit musste er lediglich 7-mal hinter sich greifen.

Den Ludwigsfeldern ist auch in der zweiten Halbzeit kein Mittel mehr eingefallen dieses Bollwerk zu durchbrechen, so dass am Ende ein verdienter 28:17 Erfolg verbucht werden konnte.

Ps. Auch Guido „Scholle“ Scholz konnte sich am Ende noch in die Torschützenliste eintragen. Mit seiner linken Klebe hat er einen unhaltbaren Schlagwurf von 10 Metern losgelassen, welcher in den Winkel einschlug und den Schlusspunkt setzte.

 


 

HSG III gegen Ludwigsfelder HC II 28:17 (14:7)
Man traf sich zum letzten Spieltag an einem Sonntag in Stahnsdorf in der nicht ganz so
besucherfreundlichen Sporthalle des Gymnasiums, statt wie ursprünglich geplant in Kleinmachnow, wo der Vereinssport den so gestressten und ruhebedürftigen Anwohnern wohl nicht zumutbar ist.
Aufgrund der angesetzten Spiele diverser Handballteams des Vereins, entwickelte sich die Zusammenkunft in der Ersatz-Sporthalle zu einem ausgesprochenen Happening der Sektion Handball.
Mit toller Stimmung und grandiosen Ergebnissen, speziell für unsere beiden Frauenmannschaften, welche mit überragenden Leistungen den jeweiligen Meistertitel und Aufstieg perfekt machten und somit der Stolz des Erwachsenenbereichs der gesamten Sektion Handball des RSV Eintracht sind!
„Herzlichen Glückwunsch!!!“
Nun wollen wir aber den erfolgreichen Saisonabschluss der neuen 3. Männer, sprich alten Vierten näher beleuchten.
Das Lokalderby gegen die Reserve des Ostsee-Spree Ligisten LHC weckte wie immer eine gewisse Vorfreude, auch auf Grund des Hinspiel-Ergebnisses, dass für den LHC II zu einem kleinen Heimdebakel wurde. Die HSG III konnte seinerzeit in Ludwigsfelde mit 37:21 gewinnen und war jetzt gespannt auf die Gegenreaktion des LHC II.

Leider war unsere Mannschaft nicht besonders zahlreich vertreten, was für ein Heimspiel eher ungewöhnlich ist, z.T. auf Verletzungen beruht, aber wohl auch
den einen oder anderen an diesem traumhaften Aprilwettertag in die Arme der Familie oder sonstiges trieb.
Aber kein Wehklagen, genug Kompetenz und auch ein Torwart waren vorhanden, zudem ein sehr guter. Dieser hatte den Ludwigsfeldern schon im Hinspiel mit sensationellen Paraden die
Versagensängste beim Torwurf tief in deren Bewusstsein eingeimpft, was natürlich nicht ohne die beste Abwehr der Liga zu schaffen war.

So kam es dann, dass eine robuste Abwehr mit exzellentem Torwart den Ludwigsfelder Angriffsbemühungen frühzeitig den Zahn zog und man im Gegenzug, besonders in der 1. Hälfte, im Angriff sehr stabil und torgefährlich war. Auch die „Not“-Lösung mit neuem Mittelmann konnte sich wiedermal sehen lassen und auch trotz nicht vollends austrainierter Kondition bei dem einen oder anderen (Durchschnittsalter ca. 45 Jahre) wurde zügig und sicher nach vorne gespielt und kombiniert.

Die zweite Halbzeit zeigte sich dann leider etwas zäher aus Sicht der HSG. Einige Unachtsamkeiten brachten den Gegner öfter vor unser Tor, wo wir aber wieder bei dem bereits erwähnten psychologischen Einfluss beim Torwurf sind….Rico hat fast alles gehalten, augenscheinlich immer wissend wo der Wurf hingeht.

Im Angriff zeigten sich dann naturgemäß auch Ermüdungserscheinungen, welche aber durch die Erfahrung der „Alten“ und der tatkräftigen Unterstützung des „Quotenjugendlichen“ letztlich keine Gefahr für den sicheren Heimsieg waren.
Abschließend lässt sich noch sagen, dass wohl mehr als die „Vize“-Meisterschaft drin gewesen wäre, wenn man sich zu Saisonbeginn schon etwas stabiler gezeigt und nicht unnötig Punkte verschenkt hätte.
Wie auch immer, es ist jedes Mal schön und bereichernd, wenn die „Alten Garde“ inkl. ihrer „Quotenjugendlichen“ bei Training, Punktspiel, oder dritter Halbzeit zusammenkommt, und wir hoffen und wünschen uns, dass es noch lange so bleibt.

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