3. Männer SSV Falkensee II – HSG Teltow Ruhlsdorf 25:20 (10:6)

Am Samstag, den 23.02. musste die 3. Männermannschaft zum SSV Falkensee II reisen. Die Voraussetzungen waren ganz gut, konnten wir doch mit immerhin 12 Spielern antreten; bei einem Auswärtsspiel leider keine Selbstverständlichkeit.

Hoch motiviert gingen wir ins Spiel. Da die ersten Tore unserem Konto gutgeschrieben wurden, sah es auch erst ganz gut für uns aus. Aber nach kurzer Zeit wendete sich das Blatt. Die Falkenseer holten auf, gingen in Führung und gaben diese bis zum Abpfiff nicht mehr her. Nach dem 11:6 Halbzeitstand lagen wir in der zweiten Hälfte kurzfristig sogar mit 9 Toren hinten. Zum Schluss stand es dann aber 25:20. Dabei spielten wir wirklich nicht schlecht.

In der ersten Halbzeit stand die Abwehr ziemlich gut. Allerdings kamen die Falkenseer über Tempogegenstöße zum Erfolg, über sehr viele Tempogegenstöße. Das konnte von uns in der zweiten Hälfte allerdings weitgehend unterbunden werden.
Im Angriff spielten wir sehr schöne Kombinationen und – wie uns von den wenigen mitgereisten Fans bestätigt wurde – agierten als Mannschaft. So konnten wir etliche 100%-ige Torchancen herausarbeiten. Das einzige, was dann sehr oft fehlte, war der krönende Abschluss. Was wir da vorne versemmelt haben, geht auf keine Kuhhaut. Der wirklich nicht überragende Torsteher der Gegner, die Torpfosten und die Rückwand in der näheren Umgebung des Falkenseer Tores wurden harten Materialprüfungen unterzogen. Keine Ahnung, was da los war.
Unser zweites Hauptproblem war das Schiedsrichtergespann, welches eine ganze Menge Körperlichkeiten durchgehen ließ. Dadurch wurde es ein relativ körperbetontes Spiel. Während die Falkenseer damit ganz gut umgehen konnten und die zugelassene Härte voll ausnutzten, hatten wir damit echte Probleme. Im Angriff, insbesondere bei den seltenen Tempogegenstößen verließen wir uns zu oft darauf, dass ein Foul zu unseren Gunsten gepfiffen würde. So wurde vielleicht nicht immer mit der notwendigen Konsequenz abgeschlossen.
Wer unser Spiel kennt, weiß, dass wir ganz gerne körperlich spielen und Härte mit Härte beantworten. Wenn man sich aber eigentlich fest vorgenommen hat zu gewinnen und trotz eigentlich gutem Spiel nicht auf einen grünen Zweig kommt, trifft man den schmalen Grad zwischen zulässiger Härte und sanktioniertem Zufassen nicht ganz so gut. Die Falkenseer profitierten durch mehrere 7-Meter und lange Angriffssequenzen die letzendlich meist irgendwie zum Tor führten. Funki wurde diese Grenze mit einer astreinen Disqualifikation aufgezeigt. (Wir freuen uns aber auf den Kasten Bier beim nächsten Spiel!)

Letztendlich muss man resümieren, dass wir alles gegeben und insbesondere als Mannschaft sehr gut zusammengespielt haben, die Falkenseer aber mehr Tore geworfen haben.
So ist das eben manchmal.

Es spieleten:
Andy, Eppi, Funki (4), Jasper (3), Jöggisch (3/1), Mario (3), Micha (1), Mike, Opi, Rüné (4), Stephchen (2; eigentlich 3, aber irgendwie wurde ein Tor nicht gezählt!), Ulle

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